Österreichische Spendengütesiegel

Afrikanische Freundschaft in Mönchhof

Solo Dja Kabaco und Michael Hoffmann

Solo Dja Kabaco und Michael Hoffmann nach gemeinsamen Tonaufnahmen in Mönchhof.

Der blinde Interpret Michael Hoffmann aus Mönchhof hat mit seinen zartfühlenden Songs bei der zweiten Staffel der ORF-Castingshow "Starmania" Furore gemacht. Am Gipfel seines Erfolgs macht sich der burgenländische Ausnahmemusiker vor sechs Jahren auf den Weg nach Burkina Faso, einem der ärmsten Länder im Herzen Westafrikas, um augenkranken und blinden Menschen Hoffnung und Augenlicht zu schenken.

Die Begegnung mit Solo Dja Kabaco bei einem Live-Auftritt im Kulturradio Gambidi in der Hauptstadt Ouagadougou hat die beiden blinden Musiker nachhaltig geprägt und zu einer lang währenden Freundschaft geführt. Mit der freizügigen Interpretation von "no woman no cry" im Gefolge des Welttitels von Bob Marley stellen Hoffmann und Kabaco ihre so gegensätzlichen und doch im Zweiklang harmonisierenden Stimmen beim Thema "Freundschaft und Tränen" in den Dienst der guten Sache. Mit der Aufzeichnung des Songs im soeben neu eröffneten Tonstudio in Mönchhof in der Flurgasse 1 wurde der afrikanisch-burgenländischen Freundschaft neues Leben eingehaucht. „Musikalische Freundschaft verbindet uns seit vielen Jahren: Wir verlieren uns in fernen und nahen Klängen unseres jeweiligen kulturellen Hintergrunds und finden uns wieder im Zweiklang unserer Stimmen“, so Michael Hoffmann mit einem inspirierten Lächeln nach der Studioaufnahme.

Während Kabaco die eingängigen Gesänge mit akustischer Gitarre untermalt, begleitet Hoffmann ihr Duett mit dem Klavier. Am Ende des Tages retten zwei blinde Musiker aus zwei fernen Welten augenkranken und blinden Menschen in Afrika das Augenlicht. Denn nur 30 Euro kostet in Hilfsprojekten eine Operation am Grauen Star, um blinde Menschen nach oft jahrelanger Blindheit wieder sehend zu machen.

„Mit Freude und Enthusiasmus setze ich mich persönlich für die Aktion "Burgenländer retten Augenlicht" ein, damit blinden Menschen in Afrika mittels medizinischer Hilfe das Augenlicht gerettet wird!“, so Hoffmann, der in den nächsten Tagen mittels einer Briefaktion gemeinsam mit LICHT FÜR DIE WELT um Spenden zugunsten augenkranker Menschen in Entwicklungsländern aufrufen wird.