Österreichische Spendengütesiegel

Aufschrei wegen drohender Kürzung des Budgets für Entwicklungszusammenarbeit

Foto: Gehbehinderter Junge bei Übungen

Monga Longani. 11J. lernt mit einer Beinprothese gehen, Tansania.

Am Freitag, den 20. Februar 2009, verhandelt Finanzminister Josef Pröll mit Außenminister Michael Spindelegger das Budget für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. Obwohl Österreich mehrfach versprochen hat, endlich mehr Geld für Armutsbekämpfung, Bildung, Gesundheit, Umweltschutz und Katastrophenhilfe in den ärmsten Ländern der Welt zur Verfügung zu stellen, droht das Budget dafür gekürzt zu werden!

Dabei ist die Zukunft der Menschen in den Entwicklungsländern mehr denn je gefährdet. Denn die Auswirkungen der Wirtschaftskrise treffen sie besonders hart:

Bisherige Erfolge in der Armutsbekämpfung werden zunichte gemacht: Die Zahl der Hungernden wird sich 2009 auf mehr als eine Milliarde Menschen erhöhen! Die Malaria-Impfkampagne der WHO musste eingestellt werden, weil die Industrienationen ihre freiwilligen Beiträge gestrichen haben – weltweit sterben weiterhin 1,5 bis 2,7 Millionen Menschen jährlich an der Krankheit!

Die Kindersterblichkeit wird weiter steigen - 200.000 bis 400.000 Neugeborene zusätzlich pro Jahr werden ihr zum Opfer fallen, insgesamt werden also zwischen 1,4 und 2,8 Millionen Säuglinge sterben!

Jeder fünfte Mensch in einem Entwicklungsland ist behindert. Einmal mehr sinken die Überlebens-Chancen der schwächsten Glieder der Gesellschaft – Menschen mit Behinderungen – in dieser Krisensituation dramatisch!

Wir bitten um Ihre persönliche Mithilfe!

Bitte schicken Sie ein E-Mail mit der Forderung nach einer Erhöhung des Entwicklungshilfebudgets an Bundeskanzler Werner Faymann, Finanzminister Josef Pröll und Außenminister Michael Spindelegger. (Rückfragetelefon: 01/810 13 00)