V.l.n.r.: Eric Papilaya (Sänger), Francis Thuo Karanja (blinder Spitzenläufer), Michael Buchleitner (Spitzenathlet), Chris Lohner (Goodwill Ambassador LICHT FÜR DIE WELT), Henry Wanyoike (blinder Weltrekordhalter), Hannes Menitz (Geschäftsführer sportmedia und Veranstalter des Vienna Night Run), Prof. Dr. Gerhard Schuhmann (Augenarzt und ehrenamtliches Vorstandsmitglied von LICHT FÜR DIE WELT), Hans Knauß (Ex-Schirennläufer und ORF-Kommentator)
Um 20 Uhr startet der dritte Vienna Night Run zugunsten der österreichischen Hilfsorganisation LICHT FÜR DIE WELT, heuer 5 km barrierefrei direkt auf der Wiener Ringstraße. Am Vormittag haben prominente Läufer ihr Startersackerl entgegengenommen: Henry Wanyoike und Francis Thuo Karanja, blinde Spitzenläufer aus Kenia, werden beim Vienna Night Run ebenso im LICHT FÜR DIE WELT-Team starten wie Ex-Schirennläufer und ORF-Kommentator Hans Knauss, Sänger Eric Papilaya und der Spitzenathlet Michael Buchleitner.
Michael Buchleitner hat Henry Wanyoike 2004 bei den Paralympics in Athen zu Gold und Weltrekord geführt - auch heute werden die beiden Freunde gemeinsam starten, James Karanja wird gemeinsam mit seinem blinden Bruder Francis laufen. Die Spitzensportler wollen heute nicht nur als erste durchs Ziel laufen, sondern als LICHT FÜR DIE WELT-Botschafter auch auf die Lebensbedingungen von blinden Menschen in Entwicklungsländern aufmerksam machen: „Francis und ich wollen zeigen, dass auch blinde Menschen Spitzenleistungen erbringen können, wenn sie von einer Organisation wie LICHT FÜR DIE WELT gefördert werden“, erzählt Henry Wanyoike.
Jeder der 13.300 Teilnehmer des Vienna Night Run spendet 5 Euro an LICHT FÜR DIE WELT. Damit engagiert sich die österreichische Hilfsorganisation vor allem in der Bekämpfung vermeidbarer Blindheit in den Armutsgebieten unserer Erde. „Nach wie vor ist der Graue Star die häufigste Ursache für vermeidbare Blindheit weltweit. Und dagegen müssen wir uns weiterhin einsetzen, denn mit einer einfachen Augenoperation um 30 Euro kann in Entwicklungsländern vielen Menschen das Augenlicht zurückgegeben werden“, so Prof. Dr. Gerhard Schuhmann, Augenarzt und ehrenamtliches Vorstandsmitglied von LICHT FÜR DIE WELT im Vorfeld des Welttags des Augenlichts am 8. Oktober. Chris Lohner, Goodwill Ambassador von LICHT FÜR DIE WELT, ist selbst an beiden Augen am Grauen Star operiert: „Wäre ich in Afrika geboren, so wäre ich bereits blind und vermutlich nicht mehr am Leben.“