Arbeitsschwerpunkte sind die Prävention und Heilung von Blindheit und die Rehabilitation von blinden und anders behinderten Menschen.
Armut ist die mit Abstand häufigste Ursache für Blindheit und Behinderung. Menschen in Entwicklungsländern erblinden oder werden behindert als Folge von
Von weltweit etwa einer Milliarde Menschen mit Behinderungen leben 80% in Entwicklungsländern. Nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz dieser Menschen hat Zugang zu Basisgesundheitsversorgung und Grundbildung. In diesem Kreislauf von Armut und Behinderung werden ihnen die grundlegenden Menschenrechte vorenthalten. Sie sind von Entwicklungsprozessen weitgehend ausgeschlossen.
In mehr als 50% der Fälle sind Behinderungen vermeidbar. Das gilt für die am Grauen Star erblindete Frau genauso wie für das Kind, das wegen eines Klumpfußes nicht gehen kann.Um den betroffenen Menschen Zugang zu Behandlung und Therapie zu schaffen unterstützt LICHT FÜR DIE WELT lokale Partnerorganisationen. LICHT FÜR DIE WELT hat es sich aber auch zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderungen eine neue Lebensperspektive zu eröffnen, durch Hilfsmittel, die Mobilität schaffen, Ausbildung und Einkommen schaffende Initiativen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Sensibilisierung der Familie und des gesamten sozialen Umfeldes behinderter Menschen; diese ist wichtige Basis für die Integration und damit das selbstbestimmte Leben der Betroffenen.
In den 141 Projekten, die LICHT FÜR DIE WELT derzeit unterstützt, wurden insgesamt 700.000 Menschen untersucht, behandelt, ausgebildet oder operiert, darunter
• Blindheitsverhütung und Augengesundheit
• Rehabilitation und Bildung für Menschen mit Behinderungen
• Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen
Den drei Arbeitsschwerpunkten von LICHT FÜR DIE WELT entsprechend wurden die Mittel im Jahr 2010 wie folgt eingesetzt:

Wir unterstützen lokale Partnerinnen und Partner in den Armutsgebieten unserer Erde in ihrer Arbeit für Menschen mit Behinderungen.