„Lasst uns ein Projekt in einem Entwicklungsland unterstützen!“, ist das ambitionierte Ziel einer Firmgruppe aus der Tiroler Gemeinde Wattens, die so ihre Vorbereitungsstunden sinnvoll nutzen wollen. Gemeinsam entscheiden Alex, Alexander, Björn, Matthias, Melanie und Nadja vor einigen Monaten, sich aktiv für die Anliegen von ‚Licht für die Welt’ zu engagieren.
‚Licht für die Welt’ setzt sich für blinde und anders behinderte Menschen in den Armutsgebieten unserer Erde ein und versucht die augenmedizinische Grundversorgung von Millionen von Menschen zu sichern und sie damit vor Erblindung zu bewahren.
Aktionen für Augenoperationen
Wattenser Jugendliche verkaufen Tombolalose zugunsten von ‚Licht für die Welt’.
Von November 2009 bis Juni 2010 folgt eine engagierte Aktion auf die nächste: Die sechs Tiroler Jugendlichen entwerfen eigens Flyer, um die Menschen in ihrer Heimatgemeinde über die Hilfe von ‚Licht für die Welt’ zu informieren und um Spenden zu sammeln. Zudem organisieren die Firmlinge, unterstützt von Firmbegleiterin Elfriede Panny, den Verkauf von kulinarischen Leckerbissen sowie einer selbst gestalteten Firmzeitung. „Bereits die erste Aktion wird ein voller Erfolg. Von nun an rechnen wir nur noch in Augenoperationen“, so Frau Panny über die Motivation der Gruppe. Bei der Tombola am Pfarrfest der Gemeinde am 27. Juni können nochmals über 200 Lose verkauft werden. Der Gesamterlös aus all diesen Aktionen kommt ‚Licht für die Welt’ zugute.
Hilfe für 56 blinde Menschen
Melanie Leichter, Nadja Meyer, Björn Prowatke, Alexander Jank, Alex Lintner und Matthias Panny.
Durch das Engagement der sechs jungen Wattenser werden so insgesamt 1.693 Euro gesammelt. „Damit können 56 Menschen, die am Grauen Star erblindet sind, operiert werden. Denn eine Augenlicht rettende Star-Operation in Entwicklungsländern kostet durchschnittlich 30 Euro“, freut sich Werner Huber von ‚Licht für die Welt’.
Das begeisterte Fazit der Firmgruppe: „Wir sind stolz und glücklich, durch unsere Arbeit so vielen Menschen helfen zu können. Vielleicht kann unsere Aktion ja eine Anregung für andere Kinder- und Jugendgruppen sein!“