V.l.n.r.: Univ. Prof. Prim. Dr. Karl Zwiauer, Leiter der Kinder- und Jugendabteilung im Landesklinikum St. Pölten, Autorin Zdenka Becker, Barbara Schira, Projektleiterin des Kinderpatenschaftsprogramms von LICHT FÜR DIE WELT und Schriftsteller Walter Grond
Die Autoren Zdenka Becker und Walter Grond haben gestern für LICHT FÜR DIE WELT im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten aus ihren Werken gelesen.
80 Prozent aller behinderten Kinder in Afrika sterben vor ihrem fünften Geburtstag. Diejenigen, die überleben, gehen in nur ganz seltenen Fällen in die Schule. Die meisten Menschen mit Behinderungen sind zum Betteln verurteilt.
„Wir versuchen, den behinderten Kindern in den Armutsgebieten unserer Erde zu helfen. Mit medizinischer Versorgung, Unterstützung in den Familien und Aufklärung im Umkreis, in den Dörfern“, erzählt Barbara Schira, Projektleiterin des Kinderpatenschaftsprogramms von LICHT FÜR DIE WELT, bei der gestrigen Benefizlesung "Kinderlachen – Gemeinsam für Afrikas Kinder" in St. Pölten.
Autor übernimmt spontan Patenschaft
Zdenka Becker liest Ausschnitte aus ihren zwei jüngsten Romanen "Die Töchter der Róza Bukovská" und "Taubenflug". Walter Grond trägt die Kurzgeschichte "Die Keppelfrau" vor, sowie Ausschnitte aus Franz-Joseph Huainiggs Buch "Auch Schildkröten brauchen Flügel". Der gebürtige Steirer Grond übernimmt spontan eine Kinderpatenschaft und hilft mit 25 Euro im Monat: „Ich bin überzeugt davon, dass LICHT FÜR DIE WELT großartige Arbeit leistet. Ich freue mich sehr, Teil dieses Engagements sein zu können und meinen Beitrag zu leisten, um die Situation von behinderten Kindern in Afrika zu verbessern!“
Gérard, 5, kam mit Klumpfüßen auf die Welt. In einem von LICHT FÜR DIE WELT unterstützten Projekt wird er medizinisch versorgt und seit zwei Jahren rehabilitativ gefördert.
Univ. Prof. Prim. Dr. Karl Zwiauer, Leiter der Kinder und Jugendabteilung im Landesklinikum St. Pölten, entschließt sich ebenfalls kurzerhand, Pate bei LICHT FÜR DIE WELT zu werden: „Die Hilfe von LICHT FÜR DIE WELT ist beeindruckend. Ich war öfters in Entwicklungsländern und kenne die Situation von behinderten Kindern in Afrika. Daher habe ich mich heute entschlossen, Pate eines behinderten Kindes zu werden und hoffe, dass viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher meinem Beispiel folgen werden!“ Im vergangenen Jahr konnte LICHT FÜR DIE WELT mit österreichischer Hilfe 16.500 Kinder mit Behinderungen in den Armutsgebieten unserer Erde rehabilitativ fördern.