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Gleiches Recht für alle! Europäische Abgeordnete informieren sich über die Situation von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern

EU-Parlament

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10 Abgeordnete zum Europäischen Parlament zeigen ihr Interesse für die Anliegen behinderter Menschen in Entwicklungsländern. Bei einer Informationsveranstaltung vergangenen Dienstag im EU-Parlament in Brüssel vertiefen die Abgeordneten ihr Wissen zum Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung: Mehr als 80% aller Menschen mit Behinderungen leben in einem Entwicklungsland, viele behinderte Kinder sterben vor ihrem 5. Geburtstag.

„Das EU-Parlament hat die Aufgabe, Gesetze, Budgets und Richtlinien zu kontrollieren – um die Gleichbehandlung und Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen sicher zu stellen“, betont Celia Cranfield, EU-Referentin von LICHT FÜR DIE WELT und Vorsitzende der EU-Arbeitsgruppe von IDDC, und fordert gleichzeitig die EU-Abgeordneten auf, ihrer Aufgabe konsequent nach zu kommen.

Die EU wird voraussichtlich noch heuer das internationale Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ratifizieren. Damit verpflichtet sich die Europäische Union zur aktiven Einbeziehung von behinderten Menschen in die EU-Entwicklungszusammenarbeit.

Die Veranstaltung wurde von IDDC (International Disability and Development Consortium) organisiert, dessen stellvertretenden Vorsitz LICHT FÜR DIE WELT innehat. Abgeordneter Thijs Berman aus den Niederlanden, Mitglied des Entwicklungsausschusses des EU-Parlaments, ruft in seinem Beitrag seine KollegInnen dazu auf, sich in ihrer Funktion als Abgeordnete für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einzusetzen, denn: „Jeder 10. der BürgerInnen , die ein EU-Abgeordneter vertritt, ist ein Mensch mit Behinderung. Somit geht Behinderung uns alle an!“