Österreichische Spendengütesiegel

LICHT FÜR DIE WELT bringt Hoffnung nach Burkina Faso

Youndou Ouédraogo kann nach einer Operation am Grauen Star wieder sehen.

Youndou Ouédraogo lebt alleine in einer kleinen Hütte in Zorgho. Sie ist 65 Jahre alt und blind. Ohne fremde Hilfe könnte Youndou nicht überleben.

Ihre Nachbarn versuchen sie so gut wie möglich zu unterstützen. Youndou hat zwei Kinder. Beide leben – so wie sie selbst - in extremer Armut. Sie versuchen ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Ziegel zu verdienen. Das Geld, das sie dafür bekommen reicht gerade zum Überleben. Als im Juli 2011 ein Rehabilitationshelfer von einem von LICHT FÜR DIE WELT unterstützten gemeindenahen Rehabilitationsprojekt (CBR) ihrer Mutter eine Augenlicht rettende Operation empfiehlt, macht sich erste Hoffnung auf ein besseres Leben breit.

Am 15. November 2011 operiert Dr. Jerome Sanou von der Augenklinik in Zorgho ihr rechtes Auge. Die Erleichterung und Dankbarkeit für das wiedergewonnene Augenlicht ist groß. Die Operation des linken Auges steht kurz bevor.

Youndou Ouédraogo’s Geschichte ist nichts Außergewöhnliches in Burkina Faso. Auch Lamoussa Haoua Kabore befindet sich in einer ähnlich hoffnungslosen Lage, als sie mit Unterstützung von LICHT FÜR DIE WELT ihr Augenlicht wieder erlangt. Sie ist ungefähr 76 Jahre alt und lebt in einer kleinen Hütte. Seit auch ihr dritter und letzter Sohn vor zwei Jahren gestorben ist, lebt sie dort alleine. Da Lamoussa blind ist, bemerkte sie den Tod ihres letzten verbliebenen Sohnes gar nicht. Erst ihre Nachbarn fanden die Leiche.

Lamoussa Haoua Kabore (links) mit ihrer Nachbarin Salimata.

Ihre Nachbarin Salimata ist es auch, die Lamoussa in ihrem täglichen Leben unterstützt. Bevor Lamoussa blind wurde, musste sie für ihren Lebensunterhalt vor einer Moschee betteln. Doch als sie blind wurde, war ihr auch das nicht mehr möglich. Zuerst war es ihr linkes Auge, das zu schmerzen begann und schließlich inoperabel erblindete. Dann, einige Jahre später, erblindete auch ihr rechtes Auge, doch diesmal war eine Operation möglich.

Nach einem nur 20-minütigen Eingriff in der Augenklinik in Zorgho kann sie wieder sehen und sich so ohne fremde Hilfe fortbewegen. Lamoussa ist nach der Operation überglücklich: „Möge Gott euch die Stärke geben eure Mission weiter zu führen.“

CBR-Helfer Pierre, versucht nun ein Projekt auf die Beine zu stellen, das Menschen wie Lamoussa und Youndou hilft ein kleines Einkommen zu erlangen.