Mit einer LICHT FÜR DIE WELT-Patenschaft unterstützt die 5c-Klasse des Klagenfurter Lerchenfeldgymnasiums ein behindertes Kind in Afrika. Vorne links: Initiator Marcel Strauß. Credit: BG/BRG Lerchenfeld.
Unter dem Motto „Lerne gemeinsam zu helfen“ verfolgen die Schüler der 5c des Lerchenfeldgymnasiums in Klagenfurt zwei ganz wichtige Ziele: Einerseits geschlossen die Matura schaffen und andererseits gemeinsam ein behindertes Kind in Afrika unterstützen.
Die Idee, eine Patenschaft bei LICHT FÜR DIE WELT zu übernehmen, kommt von 5c-Schüler Marcel Strauß: „Ich habe mir schon länger Gedanken darüber gemacht, wie Menschen in Entwicklungsländern leben. Dann habe ich ein Plakat von LICHT FÜR DIE WELT mit der Aufschrift "Spenden, was Sinn macht" gesehen und mich entschlossen, jetzt zu helfen."
Sein Plan: Gemeinsam mit seinen Mitschülern die Patenschaft für ein behindertes Kind in Afrika zu übernehmen und ihm somit medizinische Versorgung, Rehabilitation und Schulbildung zu ermöglichen.
Zelalem Alaro hat nach einem Unfall mit einem Pferdewagen ihr rechtes Bein verloren. In einem von ‚Licht für die Welt’ ermöglichten Projekt erhält sie eine Prothese und Krücken und kann nun auch in die Schule gehen!
Fast alle Mitschüler sind von der Idee sofort begeistert: „Jedes Kind dieser Welt hat es verdient, eine Zukunft zu haben und unterstützt zu werden. Egal, wo es geboren ist“, sagt eine Mitschülerin. „Ich setze mich gern für ein Kind in Äthiopien ein. Für mich ist ein Euro pro Monat nicht viel Geld, in Äthiopien aber kann man damit sehr viel bewegen“, erzählt eine andere Kollegin.
22 Schüler und 2 Lehrerinnen spenden je 1 Euro pro Monat an LICHT FÜR DIE WELT und schenken damit einem Kind wie der achtjährigen Zelalem aus Boditi, Äthiopien, die Chance auf ein selbst bestimmtes, zufriedenes Leben. „Wir können nicht alle Kinder retten. Aber jeder einzelne Mensch ist es wert, gerettet zu werden“, so Marcel Strauß. „Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, die Patenschaft bis zur Matura in drei Jahren fortzuführen!“